
Weiße Wandfarbe ist ein wichtiges Utensil beim Tapezieren und man kommt nur schwer an ihr vorbei. Sie besteht meistens aus Wasser, Farbpigmenten, Bindemitteln (Kunst- oder Naturharz) und anderen Hilfsstoffen. Doch nicht jede Wandfarbe ist empfehlenswert. Viele Faktoren können die Qualität der Farbe mindern oder sogar Ihrer Gesundheit schaden. Worauf Sie beim Kauf unbedingt achten müssen, erfahren Sie hier.
Die Deckkraft einer Farbe ist von besonderer Wichtigkeit. Von ihr hängt es ab, ob ein zweiter Anstrich erforderlich ist, oder nicht. Außerdem hängt sie mit der Ergiebigkeit der Farbe ab und somit also mit dem Preis. Die Deckkraft wird in vier Klassen unterteilt:
Achten Sie beim Kaufe darauf, dass Sie mindestens eine Farbe der Klasse 3 kaufen.
Die Nassabriebbeständigkeit meint die Beständigkeit der Wandfarbe bei wiederholtem Reinigen. Wie oft passiert es schließlich, dass bei einer Geburtstagsfeier oder ähnlichem etwas Soße oder Wein an die Wand kleckert und man die Flecken mit einem feuchten Lappen abwischen muss? Wie ärgerlich wäre es, wenn sich dabei die Farbe von der Wand lösen würde? Um das zu vermeiden, wird auch diese Farbeigenschaft in fünf Klassen unterteilt:
Eine große Gefahr bei Wandfarben stellen bestimmte Konservierungsmittel und Schwermetalle dar. Konservierungsmittel wie Formaldehyd oder Isothiazolion oder flüchtige organische Verbindungen können beim Streichen ausgasen und schwere Allergien und sogar Krebs auslösen. Institutionen wie der Tüv oder "Der blaue Engel" achten auf eine gesunde Dosierung und vor allem auf eine fachgerechte Deklarierung der Inhaltsstoffe. Denn nicht selten befinden sich in den Farben Stoffe, auf die weder auf dem Etikett, noch auf dem technischen Merkblatt verwiesen wird.
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