

Noch nie war Tapezieren so einfach und vor allen Dingen sauber, versprechen die Tapetenhersteller, und meinen damit die Verarbeitung einer Vlies-Tapete. Diese Tapetenart gibt es als ansatzfreie Strukturen und in vielen schönen Mustern, zum größten Teil mit passenden Borten. Vliestapeten sind dimensionsstabil und daher auch dazu geeignet, kleinere Risse in den Wänden zu überbrücken bzw. zu kaschieren. Also "ran an die Tapete". Nur drei kleine Arbeitsschritte sind es, und Zimmer für Zimmer kann neu gestaltet werden:
-den Spezial-Kleister mit einer Bürste oder Rolle satt und gleichmäßig auf die Wand auftragen
-die Tapete direkt von der Rolle auf der Wand anlegen und blasenfrei andrücken -die Vliestapete benötigt keine Weichzeit. Man kann aber auch wie gewohnt die Bahnen auf einem Tapeziertisch vorschneiden.
-Zum Schluß wird der Überstand unten an der Fußleiste am Lineal oder der Spachtel entlang abgeschnitten. Fertig!
Noch etwas tolles: Bei einer späteren Neutapezierung kann man die alte Vliestapete einfach restlos von der Wand abziehen.