

Die Raufaser (oder nach alter Rechtschreibung Rauhfaser) ist Deutschlands beliebteste Wandbekleidung.
Auch nach 145 Jahren ist die als spießig verpönte Rauhfasertapete immer noch in sehr vielen Wohnunen zu finden. Sie ist robust, umweltfreundlich, kann ganz einfach auf jedem tapezierfähigen Untergrund verarbeitet werden und lässt sich zudem noch mehrfach überstreichen.
Dank der strukturbildenen Holzfaser eignet sie sich bestens für Farbanstriche jeder Art. Was die Qualität von Raufaser angeht, sollten dreilagige Markenprodukte mit Umweltengel erste Wahl sein.
Erst die dritte Papierlage über den Vollholzspänen garantiert eine gleichmäßige Optik und verhindert deren Ablösung während der Verarbeitung.
Hier geht es direkt zur Anleitung: Rauhfaser tapezieren
Diese Rauhfasertapete eignet sich vor allem für die Renovierung und Sanierung von Altbauwohnungen. Vor allem alte Räume, die von Grund auf saniert werden müssen, können mit dieser Rauhfasertapete besonders gut gegen Schimmel schützen.
Aufgrund der innenliegenden Alufolie, wird die Diffusion von Gasen und Feuchtigkeit in die Außenwand verhindert. Die Tapete ist damit eine kostengünstige Wandbekleidung und Wasserdampfsperre in einem. Eine Schimmelbildung an Außenwänden kann so effektiv vorgebeugt werden.
Die Rauhfasertapete ist selbstverständlich in allen handelsüblichen Wandfarben behandelbar. Bei der Kleister-Wahl sollten Sie sich allerdings für einen speziellen Kleister für schwere Tapeten entscheiden.
Maße der Tapete:
0,5x10 meter pro Rolle
Dicke der Aluschicht: 0,02mm
Hinweis: Die Tapete bietet keinen 100% Schutz gegen Lösemittel (VOC) oder andere Schadstoffe